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Jaguar C-X 16: Hybridstudie

07.09.2011 11:34:23 | Cornelia Wahl
Jaguar C-X 16 StudieJaguar präsentiert auf der Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt die Studie einer kraftvoll und elegant auf der Straße lauernden Katze, den C-X 16. Die Studie soll mit ihrer Karosserieform Hinweise auf die künftige Formensprache der Marke geben. Die Karosserie ist aus Aluminium und trägt die Außenfarbe Gun-metal grey. Als ein neues Styling-Element an der Front des C-X 16 ist der gerundete, in Trapezform ausgeführte Kühlergrill auszumachen. Die Scheinwerfer sind rechteckförmig. Der Kotflügel-Falz hat eine weitere fein ausgeformte Sicke bekommen. Die Türgriffe der beiden Türen sucht man vergebens. Die aus Aluminium gefrästen Öffner liegen bündig an und fahren erst durch eine leichte Berührung aus ihrem Versteck heraus. 

Im Innenraum finden sich multifunktionale Drehregler mit integrierten und miniaturisierten OLED-Displays. Deren Anzeige wird je nach gewählter Funktion neu konfiguriert. Über ein mit Blackberry entwickeltes Connect und View-System lässt sich ein Smartphone nahtlos integrieren. Der zentrale Touchscreen mit einer Bedienoberfläche der zweiten Generation und Schnelltasten dient als Steuerelement für ein iPod oder einen Tablet-PC. Über Tastatur-Kurzbefehle können die Hauptmenüs auf direktem Wege aufgerufen werden. 

Der Fahrgastraum des zweisitzigen C-X 16 ist mit feinem Leder und Veloursleder im Farbton Vermillion Red ausgekleidet. Die Schalensitze aus einem sehr leichten Verbundwerkstoff lassen sich von Hand verstellen. Ihre vertikale Mittellage ist zur Versteifung und für die Seitenführung aus Kohlefaser gefertigt. Für die Bedienoberflächen setzt Jaguar im C-X 16 auf einen Mix aus eloxiertem Aluminium, glänzendem Klavierlack, dunklem Chrom und Carbonfaser. Gewisse Funktionen treten nur dann in Erscheinung, wenn sie gebraucht werden. So fährt zum Beispiel eine Doppeldüse aus der Versenkung, wenn schnell kalte oder warme Luft in den Innenraum strömen soll. Ist die gewünschte Temperatur erreicht, verschwindet sie wieder. Ein weiteres Schauspiel bekommt der Fahrer geboten, wenn er den Start-Knopf drückt. Dann erscheint in der Mittelkonsole eine Wasserfallanzeige: Nacheinander leuchten untereinander verschiedene Anzeigen auf. 

Der Jaguar C-X 16 verfügt über einen Frontmotor und einen Hinterradantrieb. Unter der Motorhaube wartet ein neuer drei Liter großer V6 auf seinen Einsatz. Das Vollaluminium-Triebwerk wird von einem Twin-Scroll-Kompressor aufgeladen. Der Direkteinspritzer entwickelt eine Leistung von 280 kW (380 PS) und ein maximales Drehmoment von 450 Newtonmetern. Drückt der Fahrer den roten Boost-Knopf am unten abgeflachten Lenkrad, steuert für maximal zehn Sekunden der Elektromotor 70 kW (95 PS) an Leistung und 235 Newtonmeter Drehmoment zusätzlich bei. Die hinter den Sitzen untergebrachte Lithium-Ionen-Batterie sorgt dafür, dass der 4,45 Meter lange Jaguar C-X 16 bis Tempo 80 rein elektrisch bewegt werden kann. Im Zusammenspiel mit der Achtstufen-Automatik beschleunigt der Hybridantrieb die 1600 Kilogramm schwere Katze in 4,4 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h. Die Beschleunigung wird von der Elektronik bei Tempo 300 begrenzt. Als Maßnahme zum Treibstoff sparen ist die Antriebseinheit mit einem Start-Stopp-System ausgerüstet: Im Durchschnitt genehmigt sich der C-X 16 sechs Liter auf 100 Kilometer, was einem Kohlendioxidausstoß von 165 Gramm je Kilometer entspricht. Darüber hinaus erfüllt der Verbrennungsmotor die Abgasnorm Euro 6.

Die Internationale Automobil Ausstellung IAA ist vom 15. bis zum 25. September 2011 geöffnet. 

Bild: Jaguar