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Opel Adam: Erste Infos

11.07.2012 10:01:08 | Cornelia Wahl
Opel Adam in der SeitenansichtOpel hat erste Informationen zu seinem neuen  Kleinwagen bekannt gemacht. Der Name Adam stand schon länger fest. Jetzt zeigt der Autobauer, wie Adam aussieht und was in ihm steckt. Zum Beispiel ein innovatives Infotainmentsystem und zahlreiche Individualisierungsmöglichkeiten, damit kein Adam dem anderen gleicht. 

Damit will Adam punkten

Das Ziel ist klar: Mit Adam will Opel sich seinen Teil im wachsenden Markt des A-Segmentes abschöpfen. Zwar ist man dort mit dem Agila bereits vertreten. Aber der Trend geht in Zukunft zu mehr Lifestyle. Die Kunden, die sich für Adam entscheiden, sind trendbewusst, in der Stadt unterwegs und auf der Suche nach einem Auto, welches ihren Stil reflektiert. Deshalb bietet der Opel Adam auch eine unbeschreiblich große Anzahl an Individualisierungsmöglichkeiten und er lockt mit Technologien, die bisher in diesem Fahrzeugsegment nicht zu finden waren. Dazu kommt ein total neu entwickeltes Infotainmentsystem, welches Smartphones unterschiedlicher Betriebssysteme versteht und deren Funktionen im Wagen verfügbar macht. Genügend Gründe, um sich von den up!s, Miis, Citigos, A1 und Co. abzugrenzen. 

Drei Motoren zur Wahl - alles Benziner

Der Opel Adam ist annähernd 3,70 Meter lang, hat eine Breite von 1,72 Metern, wenn man die Außenspiegel nicht mit misst. Sein Radstand misst 2,311 Meter. Der Dreitürer bietet Platz für bis zu vier Personen. Zum Marktstart stehen drei Benziner zur Wahl: ein 1,2-Liter mit 51 kW (70 PS), ein 1,4-Liter mit 64 kW (87 PS) und ein 74 kW (100 PS) starker, ebenfalls 1,4 Liter großer Ottomotor. Allesamt geben ihre Kraft über ein manuelles Fünfgang-Getriebe weiter. Auf Wunsch sind alle drei Aggregate mit der Eco-Flex-Technologie kombinierbar, zu deren Umfang ein Start-Stopp-System zählt. 

Wahl unter Welten 

Wer einen Adam sein Eigen nennen möchte, sieht sich mit Ausstattungswelten konfrontiert, die verschiedene Geschmacksrichtungen ansprechen sollen. Jam heißt eine der drei Welten, die unkonventionell, modisch und bunt rüber kommt. Glam kitzelt dagegen eher die schicken und eleganten Geschmacksnerven. Und Slam ist mehr für die sportlicher ausgerichtete Klientel gedacht. Diese Ausstattungswelten bilden die Basis für weitere Individualisierungen. Die zahlreichen Außenlackierungen können mit drei Dachfarben kombiniert werden. Im Innenraum stehen unterschiedliche Farben, Dekore und Dachhimmel zur Wahl. Wer sich die Sterne vom Himmel holen möchte, kann dies mit dem Adam tun: Der Dachhimmel lässt sich mit LEDs derart gestalten. 

Gute Sicherheitsausrüstung ab Werk

Unabhängig von der gewählten Welt ist Adam mit Front-, Seiten- und Kopfairbags ausgestattet. Vorne sind doppelte Gurtstraffer montiert. Dazu gibt es Isofix-Kindersitzbefestigungen mit Top-Tether-Anbindung für die im Verhältnis 50 zu 50 geteilt klappbare Rückbank. Mit an Bord sind auch ein elektronisches Stabilitätsprogramm und ein Berganfahr-Assistent. Die elektrische Servolenkung verfügt über einen City-Modus, der mit einer Taste aktiviert wird. Dann fällt die Unterstützung der Lenkung bei kleinen Geschwindigkeiten höher aus. 

Designelemente vom Astra GTC

Außen fallen am Adam die breite Spur (vorne: 1485 Millimeter, hinten: 1478 Millimeter) und die markante Dachform auf, deren Linie die Zweifarbigkeit von Dachlackierung und restlicher Karosseriefarbe betont. Den Namen findet man an der C-Säule. Von vorne betrachtet fällt der große Kühlergrill mit der in der Mitte angeordneten neuen flügelförmigen Chromspange samt prominentem Opel-Blitz auf. An den Scheinwerfern sind auch pfeilförmige Tagfahrlichter zu sehen. Seitlich finden sich Designelemente vom Astra GTC: etwa die sichelförmige Sicke am unteren Türbereich oder die dynamisch geschwungenen Schockwellen um die Türgriffe. Beim Fahrwerk setzt Opel vorne auf eine McPherson-Aufhängung mit Hilfsrahmen. Hinten kommt eine Torsionslenker-Konstruktion zum Einsatz. Die Fahrgastzelle ist hauptsächlich aus hochfestem Stahl gefertigt.

Innovatives Infotainmentsystem

Im Innenraum blickt der Fahrer auf Rundinstrumente im Stile klassischer Chronografen. Die Bedienelmente werden mit Chrom verfeinert. Das nagelneue Infotainmentsystem ist bluetoothfähig und verfügt über einen USB-Anschluss. Es ist kompatibel für Smartphones und iPhones. Ausgewählte Smartphone-Inhalte können so auf den hochauflösenden berührungsempfindlichen Farbbildschirm im Sieben-Zoll-Format übertragen werden. Der Touchscreen bildet auch den Zugang zu den Bedienfunktionen, die in fünf Menüs abgelegt sind. Ebenfalls verbunden werden können externe Geräte wie MP3-Player, iPod oder Tablet Computer via Bluetooth, USB oder den Aux-in-Anschluss. Im Stand besteht die Möglichkeit sich Videos oder individuell zusammengestellte Bildergalerien anzuschauen.

Park- und Toter-Winkel-Assistent erhältlich

Erhältlich sein wird der Adam auch mit einem Parkassistenten. Der unterstützt den Fahrer beim Parkvorgang parallel zur Fahrbahn. Erkennt der Assistent eine passende Parklücke, steuert er auf Wunsch das Auto automatisch hinein. Der Fahrer muss dabei Gas, Bremse und Kupplung betätigen. Ebenfalls im Angebot befindet sich der Toter-Winkel-Assistent, der mittels Ultraschallsensoren Fahrzeuge im toten Winkel aufspürt und den Fahrer darüber informiert. Gegen Aufpreis ist außerdem ein beheizbares Lenkrad zu bekommen. 

Vorstellung in Paris

Seine ersten großen Auftritt hat Adam beim Mondial de l'Automobile in Paris vom 29. September bis zum 14. Oktober 2012. Ab diesem Zeitpunkt kann Adam auch bestellt werden. Wie trendy der Preis für den neuen Opel ist, wird sich spätestens zu diesem Zeitpunkt zeigen. Auf den Markt rollt Adam ab Januar 2013.

Bilder: © Opel