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Audi A3 Sportback: Infos zum Neuen

21.09.2012 09:13:17 | Cornelia Wahl
Audi A3 Sportback S-Line FrontansichtAudi bringt im Jahr 2013 den neuen A3 Sportback - mit vergrößertem Radstand und sparsameren Triebwerken. Zum Marktstart stehen ein Diesel und zwei TFSI zur Wahl. Später folgen je zwei Diesel- und Benzin-Aggregate. 

Die Optik des A3 Sportback

Der neue Audi A3 Sportback ist 4,31 Meter lang, 1,78 Meter breit und 1,425 Meter hoch. Beim Radstand hat der Fünftürer um 58 Millimeter auf 2,636 Meter zugelegt. An der Front fällt der große steingraue Singleframe-Kühlergrill mit den abgeschrägten oberen Ecken auf. Die flachen Scheinwerfer haben schräg zulaufende Unterkanten. Die großen Lufteinlässe an der Front geben einen Hinweis auf die Kraft der Motoren. Seitlich sind drei Fenster erkennbar. Die Radhäuser sind groß, die C-Säulen sind schmaler und stark geneigt. Die Außenspiegel sitzen auf den Türen. Am Heck ist ein dezenter Dachspoiler und geteilte Leuchten zu sehen. Der Audi A3 Sportback verfügt über ein adaptives Bremslicht, das bei starkem Bremsen mit hoher Frequenz pulsiert. Weitere Merkmale am Heck sind der scharf abgegrenzte Diffusor und die Abgasendrohre (eins oder zwei, je nach Motorisierung), die links angebracht sind. 

Deutlich leichter als der Vorgänger

Der neue Audi A3 Sportback ist um bis zu 90 Kilogramm leichter als sein Vorgänger. Grund sind Bauteile aus formgehärtetem Stahl für die Fahrgastzelle, die 37 Kilogramm einsparen. An vielen weiteren Bereichen setzt Audi auf hoch- und höchstfeste Stähle. Aus Aluminium sind die Motorhaube, die Kotflügel, das Profil hinter dem vorderen Stoßfänger und der Hilfsrahmen der Vorderachse. Die aktive Motorhaube verfügt über ein pyrotechnisches Element, das diese im hinteren Bereich um einige Zentimeter anhebt. Dadurch dämpft sie den Aufprall eines Fußgängers ab. 

Audi A3 Sportback Cokcpit S-LineInnenraumfarbe variiert je nach Ausstattung

Im Innenraum fällt die Instrumententafel mit ihrer geschwungenen Front auf. Die Mittelkonsole ist leicht zum Fahrer hin gewandt. Je nach Variante ist das Lenkrad drei- oder vierspeichig, unten abgeflacht, mit Multifunktionstasten oder Schaltwippen. Die Rundinstrumente sind groß ausgefallen. Im Armaturenbrett untergebracht sind vier große runde Lüftungsdüsen im Jet-Design. Ein leichtes Tippen oder Ziehen an der Mittelachse reguliert den Luftstrom. Die Dekorteile sind plastisch geformt. Farblich variiert der Innenraum je nach Ausstattungslinie. Die Ausstattung Attraction hat einen schwarzen oder titangrauen Innenraum. Die Ambition-Version ist innen ganz in Schwarz gehalten. Als Kontrast sind silberne, blaue oder gelbe Elemente montiert. Für die zweifarbige Audi Design Selection Capriorange bieten die Ingolstädter jugendliche Farben an. Und für die Ausstattung Ambiente stehen die Innenraumfarben Pashminabeige und Kastanienbraun zur Verfügung. 

Mehr Raum für Fondpassagiere

Die Vordersitze sind eine Neuentwicklung. Die Rückbank bietet Platz für drei Personen. Hier hat die Kopf- und Beinfreiheit um einige Millimeter zugelegt. In den Ausstattungen Attraction und Ambiente sind Stoffbezüge Standard. Zur Ambiente-Ausrüstung gehört eine Mischung aus Stoff und Kunstleder. Aufbauend auf der Ambition-Ausstattung ist das S Line Sportpaket verfügbar. Dessen Ausstattung umfasst einen komplett schwarzen Innenraum, Sportsitze mit Stoff-Leder-Bezug, silberne Nähte und Keder, Dekorelemente aus matt gebürstetem Aluminium oder  glänzend in 3D-Optikschwarz. Dazu ist ein spezielles Sportlederlenkrad montiert. Der Schaltknauf ist mit gelochtem Leder überzogen. 

Kofferraumvolumen bis 1220 Liter

In den Gepäckraum des fünftürigen A3 passen Gepäckstücke mit einem Volumen zwischen 380 und 1220 Litern. Die Rücksitze können im Verhältnis 60 zu 40 oder komplett umgeklappt werden.  Die Ladefläche ist eben, die Einladebreite zwischen den Radhäusern misst 100 Zentimeter. Der Ladeboden kann auf zwei Ebenen eingesetzt werden. Die Rastnasen, die ihn fixieren, beherbergen kleine LED-Leuchten. Zum Festzurren des Ladegutes sind Verzurrösen an Bord. Und Haken halten Taschen an ihrem Platz. 

Audi A3 Sportback Heckansicht S-LineMotorenangebot für den A3 Sportback

Bei den Diesel-Motoren verbraucht der 1.6 TDI auf 100 Kilometer im Schnitt 3,8 Liter (CO2: 99 g/km). Den neu entwickelten 2.0 TDI (die Ausgleichswellen rotieren im Kurbelgehäuse) gibt es in den Leistungsstufen 110 kW (150 PS) und 135 kW (184 PS). Die durchschnittlichen Verbrauchswerte liegen bei 4,6 Liter  (schwächere Variante, CO2: 120 g/km) beziehungsweise 4,3 Liter Diesel auf 100 Kilometer (CO2: 111 g/km). Später nachgeschoben wird die Einstiegsmotorisierung 1.2 TFSI. Der Benziner verfügt über ein Aluminium-Kurbelgehäuse. Er leistet 77 kW (102 PS) und begnügt sich mit 4,9 Liter Sprit auf 100 Kilometer. Der 1.4 TFSI hat einen Alu-Block und leistet 90 kW (122 PS). Ebenfalls später auf den Markt kommt die 1.4 TFSI-Variante mit 103 kW (140 PS). Sie arbeitet mit Zylinderabschaltung (cylinder on demand): Bei niedriger und mittlerer Last sowie im Schubbetrieb schalten sich der zweite und dritte Zylinder ab. Top-Benziner im A3 Sportback ist der 1.8 TFSI mit 132 kW (180 PS) Leistung. Das Triebwerk kombiniert die Direkteinspritzung mit der Einspritzung ins Saugrohr. Darüber hinaus ist der Abgaskrümmer in den Zylinderkopf integriert und es variiert den Ventilhub. Sukzessive baut Audi die Motorenpalette des Fünftürers aus. Ebenfalls in 2013 folgen eine S-Version und eine TCNG-Variante. Letztere tankt Audi e-gas, ein Kraftstoff, den Audi selbst auf nachhaltige Weise produziert. Im Jahr 2014 soll dann der Audi A3 Sportback e-tron folgen, ein Plug-in-Hybrid-Modell.  Die Kraftübertragung erfolgt ab Werk über eine Sechsgang-Handschaltung. Gegen Aufpreis sind eine S-tronic oder alternativ Doppelkupplungsgetriebe mit sechs oder sieben Gängen zu bekommen. Motoren mit Leistungswerten bis 103 kW (140 PS) sind ausschließlich mit Vorderradantrieb zu bekommen. Für den 1.8 TFSI und den stärkeren 2.0 TDI gibt es als Option den Quattro-Antrieb. 

Fahrwerk des A3 Sportback

Beim Fahrwerk setzt Audi vorne auf eine um 40 Millimeter nach vorne versetzte an einen Alu-Hilfsrahmen angebundene Vorderachse mit McPherson-Konstruktion mit Dreieckquerlenkern und Alu-Schwenklagern. Die Vierlenker-Hinterachse ist an einem stählernen Achsträger angebunden mit voneinander getrennten Federn und Dämpfern. Die zur Wahl stehenden Sportfahrwerke bringen eine Tieferlegung von 15 oder 25 Millimetern. Die Servolenkung arbeitet elektromechanisch und benötigt im Geradeauslauf keine Energie. Je nach Modell sind 16- oder 17-Zoll-Felgen montiert. Dahinter verbirgt sich eine Bremsanlage mit innenbelüfteten Scheiben vorne. 

Ausstattungsdetails des A3 Sportback

Zur Serienausstattung ab Werk gehören beim A3 Sportback unter anderem eine elektronische Stabilitätskontrolle mit Quersperre, ein Knie-Airbag auf der Fahrerseite, eine manuelle Klimaanlage sowie eine Reifendruckkontrollanzeige. Die Ausstattungen Ambition und Ambiente bekommen ein Fahrerinformationssystem in Farbe mit auf den Weg. In diese integriert sind eine Pausen- und Effizienzempfehlung sowie eine Schaltanzeige. Die Ambition-Linie umfasst zudem Sportsitze, ein Sportfahrwerk, 17-Zoll-Felgen und Audi drive select. Wer sich für einen A3 Sportback Ambiente entscheidet, hat eine Geschwindigkeitsregelanlage, ein LED-Innenlichtpaket und hinten eine Einparkhilfe mit an Bord. 

Audi bietet für den neuen A3 Sportback in 13 Außenfarben: drei Uni-Töne, acht Metallic- und zwei Perleffekt-Lackierungen. Gegen Aufpreis sind neben zahlreichen Fahrerassistenzsystemen die Ausstattung S Line Sport und das S-Line-Exterieurpaket zu bekommen. Der Einstiegspreis liegt bei 22.500 Euro für den 1.2 TFSI. Auf den Markt kommt der Audi A3 Sportback im Februar 2013.

Bilder: Audi