Mercedes SLC: Erste Infos

17.12.2015 16:35:17 | Cornelia Wahl
Mercedes SLC - FrontansichtDer SLK von Mercedes feiert im Jahr 2016 ein rundes Jubiläum. Er wird 20. Grund zum Feiern und für eine technische und optische Auffrischung. Dazu gibt es einen neuen Namen. Der SLK heißt dann SLC. Mit der neuen Bezeichnung signalisiert der Kompakt-Roadster seine Nähe zur C-Klasse. 

Die Optik des SLC

Der Mercedes SLC zeigt sich mit einer neuen Frontpartie; die Kühlermaske steht steil, die Motorhaube ist gepfeilt. Serienmäßig ist ein Diamantgrill, der in der Basis schwarz ist. Auffällig an der Front sind der Stoßfänger mit den Lufteinlässen und die Scheinwerfer. Wie es sich gehört, hat der Roadster eine lange Motorhaube, ein zurückversetztes Passagierabteil und ein kurzes Heck. Am vorderen Kotflügel befinden sich Lüftungsgitter mit einer Finne in Hochglanzchrom. Am Heck gefällt der Stoßfänger mit schwarzem Diffusor, verchromtem Wing undintegrierten Endrohrblenden. In den schmalen Hecklichtern leuchten LEDs. Innen setzen Aluminium-Zierteile mit Carbon-Schliff in Hell Glanzpunkte. Das Kombiinstrument hat eine neue Gestaltung erhalten. Die Ziffernblätter in den beiden tubenförmigen Rundinstrumenten sind schwarz, die Zeiger sind rot. Zwischen den Rundinstrumenten sitzt ein 4,5 Zoll großes Multifunktions-Farbdisplay. 

Das Motorenangebot des Mercedes SLC

Das Motorenprogramm des SLC umfasst vier Benziner und einen Diesel. Bis auf den AMG SLC 43 verfügen alle Aggregate über vier Zylinder. Die Topversion von AMG hat einen Sechszylinder in V-Bauform eingebaut. Das Leistungsspektrum der Benziner reicht von 115 kW (156 PS) im neuen Einstiegsmodell SLC 180 bis hin zu 270 kW (367 PS) im AMG SLC 43. Der Diesel SLC 250 d leistet 150 kW (204 PS). 

Mercedes SLC - InnenraumFahrdynamikprogramm mit fünf Modi

Je nach Modell serienmäßig oder gegen Aufpreis gibt es ein Fahrdynamikprogramm, mit dem sich die Fahrzeugcharakteristik auf Knopfdruck verstellen lässt. Dazu gibt es fünf Fahrprogramme: Comfort, Sport, Sport+, Eco und Individual. Welches Fahrprogramm eingelegt ist, zeigt sich im farbigen Multifunktionsdisplay. Außerdem gibt es eine Pop-up-Meldung auf dem Zentraldisplay. Der AMG SLC 43 ist ab Werk mit einer Sportabgasanlage versehen und sorgt mit zwei verstellbaren Abgasklappen für den passenden Sound. 

Auffahrwarner ist Teil der Serienausstattung

Zur Serienausstattung des SLC gehört der aktive Bremsassistent, der in anderen Baureihen mit Collision Prevention Assist Plus bezeichnet ist. Der aktive Bremsassistent bewirkt zusätzlich zur radargestützten Abstandswarnung und Bremsunterstützung eine autonome Bremsung, um die Gefahr von Auffahrunfällen zu verringern. Das System leitet dann eine automatisch eine Bremsung ein, wenn der Fahrer weder auf die optische noch auf die akustische Warnung reagiert. Um auch offen gut klimatisiert zu sein, bietet Mercedes im SLC Sitzheizung und Kopfraumheizung für Fahrer und Beifahrer. Eine kleine Seitenscheibe hinter der Tür kann bei offenem Dach separat geschlossen werden. Der nutzbare Kofferraum beträgt bis zu 335 Liter.  Aufgewertet zeigen sich das Comand-Online-System und die Entertainmentanlage Audio 20 CD. Letztere bekommt ein größeres Display und kann mit dem Navigationssystem Garmin Map Pilot kombiniert werden. 

Verbesserte Bedienung des Variodachs

Wie der Vorgänger SLK verfügt auch der SLC über ein Variodach, dessen Bedienung des elektrohydraulisch angetriebenen Dachs Mercedes optimiert hat. Der im Stand begonnene Vorgang des Öffnens oder Schließens kann bis zu einer Geschwindigkeit von 40 km/h fortgeführt werden. 

Die Markteinführung des Mercedes SLC ist für März 2016 terminiert. Die Preis werden mit dem Vorverkaufsstart im Januar 2016 bekannt gegeben. 

Bilder: Mercedes