Login

Mercedes Ener-G-Force: Design-Studie

19.11.2012 09:10:17 | Cornelia Wahl
Mercedes Ener-G-Force-Studie FrontansichtWie eine Mercedes G-Klasse im Jahr 2025 aussehen und womit sie angetrieben sein könnte, zeigt die Design-Studie Ener-G-Force. Sie basiert auf dem Entwurf eines Polizeiautos der Zukunft, der für die Los Angeles Design Challenge 2012 gemacht wurde. Dort wird das „Highway Patrol Vehicle 2025“ gesucht.

Veränderungen bei Verhalten und Verkehrsgeschehen

Bis zum Jahr 2025 wird sich auf den Straßen so einiges ändern, darf man den Prophezeiungen Glauben schenken. So werden die Straßen voller werden, der Verkehr elektronisch überwacht und gelenkt, so die Vorstellungen. Die Bevölkerung wird weiter zunehmen und die Menschen werden ihr Verhalten ändern. Es wird viele ältere Personen geben, die sich jung fühlen und aktiv sind. Da ist es wichtig, ein Automobil im Portfolio zu haben, das den Anforderungen an Mensch und Verkehr gewachsen ist. Wie so ein Wagen für Mercedes aussehen könnte, zeigt der Ener-G-Force. Der On- und Offroader Ener-G-Force soll seine Insassen schnell ans Ziel bringen, egal welche Straßenbeschaffenheit vorherrscht. Darüber hinaus sollte dies umweltschonend geschehen. 

Mercedes Ener-G-Force-Studie - SeitenansichtRobuste Erscheinung

Dementsprechend robust sieht der Ener-G-Force aus. Er hat eine ausdrucksstarke Front mit einem auffälligen Kühlergrill und einbezogenen Scheinwerfern. Die LED formen Leuchteinheiten in G-Form. Die vorderen Blinker und Positionslichter sind auf die vorderen Kotflügel aufgesetzt. Seitlich erkennt man eine dreigeteilte Fensterfläche und große, 20 Zoll im Durchmesser messende, grobstollige Räder. Am Heck gibt es mit der seitlich aus der Mitte versetzten Heckschublade ein pfiffiges Detail. Deren Abdeckung ähnelt derjenigen des Reserveradhalters der G-Familie. Die Toolbox bietet Platz für unterschiedliche Ausrüstungsgegenstände. Die können dort griffgünstig verstaut werden, ohne dass die Hecktür geöffnet werden muss. 

Umweltschonend: Emittiert Wasser

Auf dem Dach sind Tanks mit recyceltem Wasser montiert. Die Flüssigkeit wird an den Hydro-Tech-Converter geleitet, der das Wasser in Wasserstoff für die Brennstoffzelle umwandelt. Die Speichereinheiten sind in den Seitenschwellern untergebracht. So emittiert der Ener-G-Force lediglich Wasser. Seine Reichweite könnte bei annähernd 800 Kilometer liegen. 

Mercedes Ener--G-ForceVier anpassungsfähige Radnabenmotoren

Für Vortrieb sorgen vier Radnabenmotoren. Ihre Leistung wird über eine Hochleistungselektronik und für jedes Terrain individuell angepasst. Dabei hilft ein Rundum-Scanner (Terra-Scan), der sich auf dem Dach befindet. Der Scanner tastet quasi die Umgebung um das Fahrzeug ab und passt Federung, Dämpfung und andere Fahrwerksparameter an. Damit steht für alle Einsatzbereiche die bestmögliche Traktion zur Verfügung. Die Energiespeicher oder Batteriepacks in den Seitenschwellern lassen sich schnell austauschen. Eine Beleuchtung gibt Auskunft über den Betriebs- und den Ladezustand. 

Darüber hinaus hat die Design-Studie einen Dachgepäckträger und Zusatzleuchten montiert. 

Bilder: Mercedes