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Jaguar XFR-S: Steht auf der Los Angeles Auto Show

28.11.2012 20:47:58 | Cornelia Wahl
Jaguar XFR-S FrontansichtJaguar zeigt auf der Los Angeles Auto Show (30. November bis 9. Dezember 2012) sein bislang stärkstes und schnellstes Modell. Es heißt XFR-S und basiert auf dem XFR. Der Jaguar XFR-S ist um 30 kW (40 PS) stärker als sein Ausgangsprodukt. Die Leistungssteigerung wurde unter anderem durch eine modifizierte Kraftstoffzufuhr, ein verändertes Motormanagement und einen verbesserten Gaswechsel erreicht. 

550 PS, 680 Nm: XFR-S

Der neue Jaguar XFR-S wird von einem 5,0 Liter großen V8 beschleunigt. Das Kompressor-Aggregat (405 kW/550 PS) bewegt den Sportwagen in 4,6 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Bei 300 km/h regelt die Elektronik ab. Die Kraft von maximal 680 Newtonmetern leitet das Quickshift-Achtstufen-Automatikgetriebe weiter an die Antriebsräder. Die Automatik stammt von ZF und verfügt über kurze Schaltwege. Beim Runterschalten gibt sie automatisch Zwischengas, um die Drehzahl bestmöglich anzugleichen. Untermalt wird das Beschleunigungsmanöver von einem entsprechend sportlichen Sound, der über ein aktives Klappensystem erzeugt wird. Serienmäßig an Bord ist einen Start-Stopp-Einrichtung. Damit hält sich der Mittelverbrauch von 11,6 Liter Sprit je 100 Kilometer (CO2: 270 g/km) in Grenzen. 

Optimierte Aerodynamik

Auffällig zeigen sich am neuen Jaguar XFR-S die aerodynamischen Änderungen. So wurde ein neu geformter und tiefer heruntergezogener Fronstoßfänger mit seitlich vertikalen Lufteinlässen, größeren vorderen Lüftungsschächten und ein Frontsplitter aus Karbon montiert. So bekommt das Triebwerk ordentlich frische Luft zugeleitet. Darüber hinaus ist ein Heckspoiler angebracht. Zusammen mit dem Diffusor aus Kohlefaser reduziert sich der Auftrieb um 68 Prozent. Den Fahrbahnkontakt stellen 20-Zoll-Leichtmetallfelgen her. Die Chromelemente sind schwarz glänzend ausgeführt. Zur Wahl stehen fünf Außenfarben, darunter die Farbtöne Italian Racing Red und French Racing Blue. 

Jaguar XFR-S HeckansichtFeintuning beim Fahrwerk

Dem Leistungsplus angemessen wurde Feintuning am Fahrwerk betrieben. So sind die Reifen zehn Millimeter breiter als bei der XFR-Limousine. Die Lenkung arbeitet präziser. Die Bremsscheiben haben vorne 380 Millimeter und hinten 376 Millimeter Durchmesser. Die Scheiben sind innenbelüftet und werden über spezielle Kanäle am Unterboden zusätzlich mit Frischluft versorgt. Die Quersteifigkeit an Vorder- und Hinterachse konnte um je 30 Prozent zulegen. 

Kohlefaser-Optik im Innenraum

Im Innenraum sind Sportsitze mit Leder in Kohlefaser-Optik eingebaut. Auf den Sitzen ist das R-S-Logo eingeprägt. Ebenfalls den Einsatz von Kohlefaser spiegeln die Armablagen in den Türen wider. Das Armaturenbrett erscheint in dunklem Aluminium. Das Audiosystem ist von Meridian. Es hat ab Werk elf Lautsprecher montiert und 380 Watt Leistung. 

Jaguar bietet den XFR-S ab Mai 2013 zu Preisen ab 107.800 Euro an. 

Bilder: Jaguar