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Dakar 2013: Fakten zur Wüstenrallye

04.01.2013 19:02:08 | Cornelia Wahl
Dakar 2013: RouteAm 5. Januar startet die Dakar 2013. Die Rallye führt die Teilnehmer zum fünften Mal durch die Landschaften Südamerikas. Der Start findet in der Hauptstadt Perus, in Lima, statt. Gefahren wird in vier Fahrzeugklassen: Autos, Quads, Motorräder und Trucks. Je nach Kategorie legen die Teilnehmer insgesamt zwischen 8121 und 8574 Kilometer zurück. Davon sind zwischen 3541 und 4155 Sonderprüfungskilometer zu absolvieren. 

Route führt durch drei Länder

Die Rallye führt die Motorsportler zunächst von Peru in den Norden Chiles und über die Anden nach Argentinien. Dort findet in San Miguel de Tucumán nach acht Etappen am 13. Januar 2013 ein Ruhetag statt. Danach macht sich der Tross wieder auf und überquert die Anden ein zweites Mal und kehrt zurück nach Chile. Dort endet die Rallye in der Hauptstadt Santiago am 20. Januar 2013 nach 14 Etappen mit der Siegerehrung. Ein Novum bei der diesjährigen Dakar ist die Überwindung eines 4970 Meter hohen Passes in den Anden. So hoch hinaus führte bislang noch keine Dakar-Rallye. 

Zahlen zur Dakar 2013

In ihrer langen Geschichte - die erste Dakar startete im Jahr 1978 - trug sich der Franzose Stéphane Peterhansel zehn Mal als Sieger in die Liste ein. Sechs Mal fuhr er als Erster mit dem Motorrad ins Ziel, vier Mal gewann er in der Auto-Kategorie. Der jüngste Teilnehmer bei der Dakar 2013 ist der Niederländer Robert van Pelt. Der Motorrad-Pilot ist 19 Jahre alt. Der älteste Teilnehmer ist beim Start am 5. Januar 73 Jahre, drei Monate und 23 Tage alt. Er heißt Francisco Claudio und startet in der Auto-Wertung. Die meisten Starter der Dakar 2013 haben einen französischen Pass. Genauer gesagt starten 123 Franzosen. Insgesamt stammen die Starter aus 53 Nationen. Die Gesamtteilnehmerzahl, wenn man Fahrer, Beifahrer und Mechaniker zusammenzählt, beträgt 745. Insgesamt sind 449 Fahrzeuge am Start. Darunter sind 183 Motorräder, 153 Autos, 38 Quads und 75 Trucks. 

Reglement der Dakar

Zusammen mit dem Automobil-Weltverband FIA haben die Organisatoren der Wüstenrallye zur Kostensenkung an einem Reglement für die Jahre 2013, 2014 und 2015 gefeilt. Demnach müssen alle Fahrzeuge mit Motoren bestückt sein, die aus Serienmodellen stammen. Welche Teile verändert werden dürfen, wurde im Reglement festgelegt. Die Leistungsangleichung kann über unterschiedlich große Luftmengenbegrenzer erfolgen. Bei den Motorrädern dürfen die Aggregate einen Hubraum von maximal 450 cm3 aufweisen und einen oder zwei Zylinder haben dürfen. Darüber hinaus haben die Zweiräder ihre Basis in für den Straßenverkehr zugelassenen Serienmodellen. Die Teilnehmer erhalten an jedem Tag ein Roadbook. Dort gibt es Hinweise zur Strecke und auf die Punkte, welche die Fahrer auf jeden Fall anfahren müssen. Die Punkte sind über Längen- und Breitenkoordinaten beschrieben und unterscheiden sich in ihren Anforderungen, was das Anfahren betrifft. Bestrafungen gibt es beispielsweise für zu schnelles Fahren auf den Verbindungsstrecken, einem Motorwechsel und verpasste Wertungspunkte. 

Dakar 2012: Endergebnis
Dakar 2011: Endergebnis

Bild: A. S. O.