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Toyota Verso: Modellpflege

15.01.2013 14:30:17 | Cornelia Wahl
Toyota Verson seitliche FrontansichtToyota stellt die überarbeitete Version des Verso Mitte April 2013 in die Schauräume der Händler. Der japanische Autobauer hat die Optik innen und außen sowie den 2.0 D-4D modifiziert. Insgesamt sollen 470 neue Teile zur Anwendung kommen. Die Preise beginnen bei 21.150 Euro. 

Optische Detail-Änderungen

Erkennbar ist der neue Toyota Verso an dem zweiteiligen Kühlergrill mit einem großen trapezförmigen und einem unteren Lufteinlass im Stoßfänger und einem kleinen oberen Grill zwischen den Scheinwerfern. Das Markenlogo haben die Japaner tief angeordnet. Auf halber Höhe im oberen Teil des Kühlergrills befindet sich eine Chromspange. Die schmalen Scheinwerfer integrieren LED-Tagfahrlichter. Links und rechts am unteren Kühlergrill sind die Nebelscheinwerfer integriert, die von einer verchromten Einfassung umgeben sind. Der Kühlergrill trägt schwarzen Klavierlack. Unten sind zwei verchromte Zierleisten montiert. Der Frontspoiler ist in der gesamten Breite in Wagenfarbe lackiert. Die anklappbaren Außenspiegel haben eine schmalere Gestalt erhalten und sind aerodynamisch optimiert. Außerdem beherbergen die Außenspiegelkappen Blinkleuchten. Am Heck gibt es einen Diffusor. In den Rückleuchteneinheiten erhalten die mittleren und äußeren Leuchten eine andere Farbe. Das Markenlogo an der Heckklappe wird von einer Querleiste über dem Kennzeichenbereich getragen. Wegen der Veränderungen an Front und Heck ist der Toyota Verso um 20 Millimeter auf 4,46 Meter in die Länge gegangen. Insgesamt stehen elf Außenfarben zur Wahl, darunter die neuen Farbtöne Novaweiß-Perleffekt, Ultramarinblau Metallic und Indigoblau. 

Toyota Verso CockpitVeränderungen im Innenraum

Im Innenraum wurden die Ergonomie der Bedienelemente verbessert. Der Schalthebel bekam eine neue Position nahe dem Lenkrad. Die Instrumentenkonsole mit den zylinderförmigen Tacho- und Drehzahlmessergehäusen ist außerhalb der Mitte angeordnet. Matt verchromt zeigen sich die Bereiche um die Bedienelemente, die Instrumente, die Instrumentenkonsole, die Lüftungsdüsen, des Schalthebels und die Türgriffe. Die Türöffner sind seidenmatt schwarz beschichtet. Helligkeit, Hinterleuchtung und Schriftgröße der Bedienelemente wurden aneinander angepasst. Die Helligkeit lässt sich dimmen, die Hinterleuchtung ist weiß, die Beleuchtung der Bedienelement orange. Sowohl in der zweiten wie in der dritten Sitzreihe sind Einzelsitze montiert. Dank des variablen Sitzsystems kann der Ladeboden bis zu 1,83 Meter lang und 1,37 Meter breit sein. Als Siebensitzer stehen mindestens 178 Liter Laderaumvolumen zur Verfügung. Ist die dritte Sitzreihe komplett weggeklappt sind es 440 Liter. 

Drei Ausstattungsniveaus für den Verso

Für die Basis-Ausstattung (ab 21.150 Euro) gibt es neue Sitzbezüge in Schwarz mit blauen Akzenten. In der mittleren Ausstattung Life (ab 23.550 Euro) erhält die schwarze Polsterung weiße Akzente und 3D-Effekte. Außerdem bieten die Sitze mehr Seitenhalt. An den Türverkleidungen findet man doppelt vernähtes Leder. Außerdem sind 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, verdunkelte hintere Seitenscheiben, elektrisch anklappbare Außenspiegel, eine Klimaanlage und eine Geschwindigkeitsregelanlage mit -begrenzer an Bord. Bei der Executive-Ausstattung (ab 28.550 Euro) sind die Sitzwangen passen zu den Türverkleidungen und der Mittelarmlehne mit doppelt vernähtem Leder versehen. Außerdem mit an Bord sind hier das schlüssellose System Smart Key und ein Startknopf. Die Leichtmetallräder messen 17 Zoll. Die Fahrbahn wird von Bi-Xenon-Scheinwerfern mit LED-Tagfahrlicht ausgeleuchtet. Das Einparken erleichtern vorne und hinten Sensoren. Außerdem sind eine Abblendlichtautomatik, ein Regensensor und ein automatisch abblendender Innenspiegel an Bord. 

Toyota Verson mit umgeklappten RücksitzreihenGeräusch- und Vibrationsverhalten verbessert

Optimiert wurde das Geräusch- und Vibrationsverhalten des Kompaktvans. So wurde die A-Säule optimiert, die Außenspiegelkappen aerodynamisch geformt und die Türdichtungen optimiert. Darüber hinaus wurde die Fahrwerksabstimmung geändert und die Software der elektrischen Servolenkung modifiziert. Beide Achsen des Verso wurden neu entwickelt. Vorne kommt eine McPherson-Version zum Einsatz, hinten ist eine Torsionslenker-Achse montiert. Um die Karosserie steifer zu bekommen, wurden zusätzliche Schweißpunkte an der Öffnung der Heckklappe und an den C-Säulen angebracht. Außerdem wurde die Vorderradaufhängung steifer ausgelegt.

Fünf Leistungsstufen bei den Aggregaten

Bei den Motoren gibt es drei Diesel und zwei Benziner zur Wahl. Den 2,2-Liter-Diesel gibt es mit 110 kW (150 PS) und 130 KW (177 PS). Die Benziner haben 1,6 Liter (97 kW/132 PS) oder 1,8 Liter (108 kW/147 PS) Hubraum. Überarbeitet zeigt sich der 2.0 D-4D mit einer Leistung von 91 kW (124 PS). Das Aggregat hat einen neuen Turbolader bekommen. Das maximale Drehmoment von 310 Newtonmeter ist 200 Umdrehungen früher erreicht, als beim Vorgänger. Es liegt zwischen 1600 und 2400 Touren an. Darüber hinaus wurde der Öl- und Kühlmittelkreislauf optimiert. Zur Gewichtsersparnis sind der Zylinderkopfdeckel, die Halterung des Ölkühlers und die Kühlmittelleitung aus Kunststoff. Zum Einsatz kommt auch eine leichter laufende Steuerkette und reibungsoptimiertes Leichtlauföl. Die Brennkammern wurden optimiert, die Vorglüh-Regelung ist neu. Der Diesel ist mit einer manuellen Sechsgang-Schaltung gekoppelt. Zudem konnte bei diesem Modell die zulässige Anhängelast um 200 Kilogramm auf 1500 Kilogramm erhöht werden. Insgesamt haben die aerodynamischen Änderungen an der Karosserie mit dazu beigetragen, dass die Motoren effizienter mit dem Sprit umgehen. 

Die Markteinführung für den neuen Toyota Verso ist auf den 13. April 2013 terminiert.

Bilder: Toyota