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Formel 1 - 2013: Die Regeländerungen

15.03.2013 00:02:08 | Cornelia Wahl
Williams FW35 Einige Änderungen im sportlichen und im technischen Reglement gibt es in der Saison 2013.

Strengere Anforderungen an Frontflügel und Crashverhalten

Die Fédération International de l'Automobil (FIA) hat die Vorgaben für die Steifigkeit der Frontflügel verschärft. Demnach dürfen die Frontflügel sich bei steigendem Druck im Fahrtwind nicht mehr verbiegen. Das Chassis muss nun höheren statischen Belastungen Stand halten können. Strengere Vorgaben gibt es zudem für die Crashtests von vorne. Außerdem wurde das Mindestgewicht des Rennwagens ein wenig erhöht. 

Benzinmenge festgelegt

Die FIA hat die Bestimmungen für die restliche Benzinmenge festgelegt, die ein Bolide bei der Nachkontrolle im Tank haben muss. Demnach muss so viel Sprit im Tank sein, dass das Auto aus eigener Kraft an die Box fahren kann plus ein Liter. 

DRS-Einsatz neu geregelt

Künftig darf das DRS auch in den freien Trainings und im Qualifying in den dafür ausgewiesenen Bereichen eingesetzt werden. In der vergangenen Saison war der DRS-Einsatz lediglich im Rennen beschränkt. 

Sperrstundenregelung

Änderungen gibt es auch in Sachen Sperrstunden. Ab der Saison 2013 darf donnerstags vor dem Grand Prix acht Stunden lang nicht am Auto gearbeitet werden. Auch die Anzahl der Ausnahmegenehmigung hierfür wurde von vier auf zwei reduziert. Erhöht wurde die Anzahl der Personen, die zwischen der Technischen Abnahme und zwei Stunden nach Rennende an der Rennstrecke arbeiten dürfen. Dazu müssen die Teams vor dem Rennen eine Liste mit den Namen der betreffenden Personen vorlegen. 

Testtage

Für den Monat Januar wurde ein Testverbot festgelegt. An welchen Tagen getestet werden darf, steht im sportlichen Reglement.

Formel 1 - Fahrer und Teams

Bild: Williams F1/Glenn Dunbar/LAT