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IAA 2013: Skoda Rapid Spaceback

15.07.2013 11:38:18 | Cornelia Wahl
Skoda Rapid Spaceback - HeckansichtSkoda zeigt auf der Internationalen Automobil Ausstellung IAA in Frankfurt (12. bis 22 September 2013) den Rapid im Kombilook. Der Rapid Spaceback soll vor allem die Herzen junger Kunden erobern. Angesiedelt ist der kompakte Kurzheckwagen zwischen dem Fabia und dem Octavia. 

Klare Linien, langer Radstand

Der Skoda Rapid Spaceback teilt sich mit der Rapid-Limousine bis zur B-Säule weitgehend das Frontdesign. Der Kühlergrill zeigt sich mit 19 Lamellen und Chromeinfassung. Das neue Skoda-Logo sitzt auf dem abgerundeten vorderen Abschluss der Motorhaube. Scheinwerfer und Nebelscheinwerfer sind kleeblattartig angeordnet. Die klare Zeichnung des Rapid Spaceback zeigt sich auch in der sportlich gestreckten Seitenansicht. Mit 2,602 Meter ist der Radstand für einen Kompakten recht lang, die Überhänge vorne und hinten entsprechend kurz. Die scharfe Tornadolinie ist hoch angebracht. C- und D-Säule sind mit einem dritten Seitenfenster. Am Heck sind ein Diffusor-Element und breite Hecklichter im C-Design erkennbar. 

Fensterfläche von vorne übers Dach bis nach hinten

Als Option hält Skoda für den Rapid Spaceback ein Panorama-Glasdach vor. Die getönte Scheibe zieht sich von der Windschutz- bis zur Heckscheibe übers Dach. Eine weitere Sonderausstattung ist die lange Heckscheibe. Das getönte Glas reicht etwa zehn Zentimeter weiter in die Heckklappe hinein als bei einem herkömmlichen Heckfenster. In Kombination mit dem Panorama-Glasdach ergibt sich eine große Fensterfläche, die bis zur Frontscheibe reicht. Am oberen Ende der Heckscheibe ist ein schwarzer Dachspoiler montiert. 

Skoda Rapid Spaceback - FrontansichtMehr Raum für Knie und Köpfe

Obwohl der Skoda Rapid Spaceback annähernd 18 Zentimeter kürzer ist als die Limousine, soll er bei Kniefreiheit und der Kopffreiheit hinten Klassenbestwerte erreichen. Das Kofferraumvolumen beträgt zwischen 415 und - bei umgeklappter Rückbank - 1380 Liter. Als Wunschausstattung gibt es unter anderem einen doppelten Laderaumboden. Ansonsten verfügt der kurze Skoda Rapid wie die Limousine über einen Eiskratzer im Tankdeckel, einen Warnwestenhalter unter dem Fahrersitz und über einen Abfallbehälter in der Seitentür. 

Serie: elektronisches Stabilitätsprogramm

In Sachen Sicherheit sind Front-, Seiten- und Kopfairbags an Bord. Die Dreipunkt-Sicherheitsgurte sind in der Höhe einstellbar, ebenso die Kopfstützen. Die Gurte verfügen zudem über Gurtstraffer. In Europa wird der Skoda Rapid Spaceback ab Werk mit Antiblockiersystem und elektronischer Stabilitätskontrolle ausgeliefert. Gegen Aufpreis gibt es eine Reifendruckkontrolle, Xenonscheinwerfer, Nebelscheinwerfer mit Abbiegelicht und ein Berganfahrassistent. 

Sechs Aggregate zur Wahl

Bei den Motoren stehen zum Marktstart vier Benziner und zwei Diesel zur Wahl. Deren Leistungsspektrum reicht von 55 kW (75 PS) bis hin zu 90 kW (122 PS). Premiere feiert in der Rapid-Modellreihe der 1.6 TDI mit 66 kW (90 PS). 

Skoda bringt den Rapid Spaceback in Europa im Oktober 2013 in den Handel.

Bilder: Skoda