EuroNCAP-Crashtest: Kia Optima

31.12.2015 16:16:17 | Cornelia Wahl
Kia OptimaDer Kia Optima fuhr zum Crashtest bei der EuroNCAP-Organisation vor. Das koreanische Automobil erreichte die Höchstwertung von fünf Sternen. Dabei zeigte der Optima Schwächen beim Fußgängerschutz. Zu den Sicherheitseinrichtungen des Kia Optima zählen etwa Front-, Seiten- und Vorhangairbags. Auch die Fahrerknie werden von einem Luftsack geschützt. An den Vorder- und den Rücksitzen sind Gurtstraffer und Gurtkraftbegrenzer montiert. Gurtwarner und ein elektronisches Stabilitätsprogramm sind ebenfalls an Bord. Den Prüfern stand für den Test der Kia Optima 1.7 Diesel EX zur Verfügung. Die viertürige Limousine brachte 1515 Kilogramm auf die Waage. 

Insassenschutz

Beim Frontalaufprall mit 40-prozentiger Überdeckung bietet der Kia Optima seinen Insassen einen guten Schutz dank der entsprechenden Einrichtungen an Bord. Ebenso gut ist das Ergebnis für einen Frontalcrash mit 100-prozentiger Überdeckung. Hier zeigten die Messsensoren eine nur leicht erhöhte Brustbelastung beim Beifahrer. Einen sehr guten Schutz bieten die Seiten- und Vorhangairbags beim Seitenaufprall. Und auch beim seitlichen Zusammenprall mit einem Pfahl konnte der Kia Optima überzeugen. Alle Körperbereiche der Insassen waren gut geschützt. Schwächen zeigte der Optima beim Heckaufprall. Hier ergab sich sowohl für die vorderen als auch für die hinteren Insassen ein mittleres Risiko, sich Verletzungen an der Halswirbelsäule zuzuziehen. Von 38 Punkten erreichte der Kia Optima bei der Insassensicherheit 34 Zähler. 

Kindersicherheit

Für den Test in der Kategorie Kindersicherheit verbauten die Prüfer einen Römer Baby Safe Plus Isofix (rückwärtsgerichtet, für einen Kinder-Dummy entsprechen 18 Monate) und einen Römer Duo Plus mit drittem Verankerungspunkt  (für einen Kinder-Dummy entsprechen drei Jahren). Insgesamt sind beide Kinder gut geschützt. Beim größeren Kinder-Dummy ergaben die Messergebnisse eine erhöhte Halskraft. Gut auch die Informationen, die der Fahrer über die Beifahrerairbag-Deaktivierung erhält. Auf den äußeren Rücksitzen können Isofix-Kindersitze mit i-Size-Kennzeichnung montiert werden. Insgesamt schaffte der Kia Optima bei der Kindersicherheit 42,5 von 49 Punkten.

Fußgängerschutz

Schwächen leistet sich der Kia Optima beim Fußgängerschutz. Eine geringe Verletzungsgefahr stellt der vordere Stoßfänger dar. Dies trifft auch für einige Bereich der Vorderkante der Motorhaube und deren mittleren Bereiche. Dagegen ist die Verletzungsgefahr in den Seiten- und hinteren Bereichen der Motorhaube sowie an den Säulen der Frontscheibe teils sehr hoch. Deshalb vergaben die Tester in dieser Kategorie 24,3 von 36 Punkten. 

Aktive Sicherheit

In Sachen aktive Sicherheit konnte der Kia Optima mit den Gurtwarnern auf allen Sitzplätzen, dem elektronischen Stabilitätsprogramm, mit dem Geschwindigkeitsbegrenzer samt Verkehrszeichenerkennung und dem Spurverlassenswarner punkten. Insgesamt gab es 9,3 von 13 Punkten. 

Infos Kia Optima

Der Kia Optima ist mit einem 1,7-Liter-Turbodiesel und einem 2,0-Liter-Benziner lieferbar. Der Diesel leistet 104 kW (141 PS). Der Benziner hat 120 kW (163 PS) Leistung. Den Diesel gibt es in den Ausstattungen Vision und Sport. Die Preise beginnen bei 31.990 Euro. Der Einstiegspreis beim Benziner liegt bei 24.990 Euro in der Ausstattung Edition 7. Daneben sind für den Benziner auch die Niveaus Vision und Sport zu haben. 

Bild: Kia