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Ferrari J50: Streng limitiert

14.12.2016 15:27:25 | Cornelia Wahl
Ferrari J50

Anlässlich 50 Jahre Ferrari in Japan stellte der Sportwagenbauer aus Italien jetzt in Tokio ein besonderes automobiles Schmuckstück vor, den J50. Der Zweisitzer hat einen Mittel-Heck-Motor und eine Karosserie, die auf die Targa-Modelle der italienischen Marke der 1970er und 1980er Jahre zurückgehen. 

Basis für J50: der 488 Spider

Basis für den Ferrari J50 ist der 488 Spider. Die Karosserie des tief liegenden Roadsters ist neu entworfen worden. Die Abteilung Special Projects und die Ferrari Styling-Center in Maranello haben einen muskulösen Roadster geschafften und Styling-Elemente früherer Ferrari neu interpretiert. Auffällig sind die zwei aus Karbonfaser gefertigten Luftkanäle in der Fronthaube. Der Stoßfänger vorne ist geändert, die Kühlelemente sind näher aneinander gerückt, die Schweinwerfer arbeiten mit LED-Technologie. Die Oberkante der Frontscheibe ist abgesenkt. So kann der Luftstrom über das Dach und den Heckspoiler gelenkt werden. 

Freier Blick auf Motor

Am Heck ist der Motor von einer durchsichtigen Polycarbonat-Abdeckung umrahmt. Sie bildet optisch eine Erweiterung der beiden Überrollbügel, welche die Köpfe von Fahrer und Beifahrer schützen. Eine spezielle Abdeckung schafft eine Verbindung zwischen den beiden Überrollbügeln. Am Heck sind Vierfach-Rücklichter montiert. Der Diffusor erinnert in Design und Form an Triebwerksdüsen. Die 20 Zoll großen Schmiedefelgen sind eigens für den Ferrari J50 angefertigt worden. 

V8-Motorversion mit 690 PS

Im Innenraum zieren die Sportsitze eine spezielle Zierleiste. Das Targa-Hardtop ist aus Kohlefaser und aus zwei Teilen. Der Ferrari J50 erhält eine spezielle dreischichtige Lackierung und ein mit rot-schwarzem feinstem Leder und Alcantara veredelten Interieur. Als Triebwerk arbeitet ein extra für den J50 gemachte Version des 3,9-Liter-V8 mit 507 kW (690 PS) Leistung. Den Ferrari J50 gibt es zehn Mal. 

Bild: Ferrari S. p. A.