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Quo vadis Automobilzulieferer?

05.07.2020 15:52:06 | Cornelia Wahl

Matthias BergDie beginnende Elektrowende und nicht zuletzt die Auswirkungen der Coronakrise stellen die Automobilzulieferer vor neue Herausforderungen. Die Absätze in dieser Branche sind im Sinkflug. Keine guten Aussichten für diesen Zweig der Mobilitätswirtschaft. Schon bevor die Pandemie Deutschland erreichte, war klar, dass die vermehrte Fokussierung von Verbrennungsmotoren hin zu Elektro-Triebwerken auch die Zulieferer treffen wird. Das winzige Virus hat die Lage noch verschärft. 

Marktbelebung lässt auf sich warten

Auch für die nächsten Jahre lässt sich schon jetzt erkennen, dass eine Wiederbelebung der Märkte noch auf sich warten lässt. „Über kurz oder lang führt diese Situation zu Cash-Problemen bei den Zulieferern und voraussichtlich zu weiteren Insolvenzen, den der Druck wächst unaufhörlich", sagt Matthias Berg, Partner der ASE Automotive Senior Experts GmbH mit Sitz in Mannheim.

Bestandsaufnahme machen und handeln

Berg rät den betroffenen Unternehmen daher, eine Bestandsaufnahme zu machen, Verträge und Rechtslage zu prüfen und eine ausführliche Risikobewertung vorzunehmen, um dann über das weitere Vorgehen zu entscheiden. So ließen sich die Auswirkungen der Krise effektiv abfedern.

Bild: ASE Automotive Senior Experts GmbH