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Kesselberg-Rennen: Sieg für Mini E in Rekord-Zeit

09.05.2011 12:11:11 | Cornelia Wahl
SKH Prinz Leopold von BayernSeine königliche Hoheit (SKH) Prinz Leopold von Bayern hat einmal mehr seine rennfahrerischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Der Markenbotschafter von BMW pilotierte beim Kesselberg-Rennen (6. bis 8.5.) in Kochl am See einen Mini, der von einem Elektromotor angetrieben wurde. Der Prinz von Bayern stellte dabei einen Streckenrekord aus dem Jahre 1934 ein, den Hans Stuck bis dahin innehatte. Stuck absolvierte die fünf Kilometer lange Bergstrecke am 17. Juni 1934 in 3.44 Minuten. Sein Renngerät damals war ein Auto Union Rennwagen, dessen Mittelmotor einen Hubraum von 4358 cm3 hatte. Der 16-Zylinder beschleunigte bis maximal 300 km/h.

Heuer bewies der 67-Jährige Leopold von Bayern, dass er nicht nur Benzin im Blut hat, sondern sich hervorragend elektrisieren lässt. Bei dem als Gleichmäßigkeitsfahrt ausgeschriebenen Bergrennen, hatte der Prinz ein gutes Zeitgefühl bewiesen. Im ersten Lauf benötigte er für fünf Kilometer 3.11,87 Minuten, im zweiten Lauf blieb die Uhr bei 3.09,86 Minuten stehen. Der Rekord von Hans Stuck war damit eingestellt. Bereits vor dem 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring im Jahr 2010 zeigte SKH vor fast genau 365 Tagen, was man aus einem Mini E herausholen kann. Der mit Leichtbau-Karosse, Rennfahrwerk, Rennabstimmung, Überrollkäfig und 150 kW (204 PS) gesegnete Mini E Race mit dem blaublütigen Piloten am Steuerrad umrundete die 20,8 Kilometer lange Nordschleife in einer Zeit unter zehn Minuten.

Bild: BMW